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Ernährung

Wir können viel für die Zahngesundheit Ihres Kindes tun. Aber mindestens genauso viel können Sie selbst. Denn zu einem gesunden Gebiss gehören auch die regelmäßige und richtige Mundhygiene zu Hause und eine ausgewogene Ernährung.

Ihr Einfluss beginnt sogar schon in der Schwangerschaft: So kann eine falsche Ernährung während der neun Monate zu kindlichem Übergewicht führen. „Dicke Kinder“ müssen – neben vielen anderen Gefährdungen – auch mit einem erhöhten Karies-Risiko leben. Und zwar sowohl beim Milchgebiss als auch bei den bleibenden Zähnen.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist also gar nicht hoch genug einzuschätzen. Dabei machen sich die „knackigen“ Nahrungsmittel wie Karotten oder Vollkornbrot sogar auf doppelte Weise nützlich: Sie scheuern ähnlich einer Zahnbürste den Zahnbelag von den Zähnen, fördern die Kieferbildung und steigern sowohl die Menge als auch die Qualität des Speichels.

Besonders verhängnisvoll für das Gebiss Ihres Kindes ist der Zucker. Wer sonst. Darum geben wir Ihnen hier ein paar Anregungen, wie Sie Ihr Kind nachhaltig schützen können.

Dafür ist es wichtig, dass Sie auf den Inhaltsangaben der Nahrungsmittel den Quälgeist Zucker eindeutig ausmachen zu können. Er verbirgt sich gern hinter Namen wie Saccharose, Glukose, Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Malzextrakt.

Der zuckerfreie Vormittag:

Das berühmte „Pausenbrot“ heißt darum so, weil damit eben kein „Pausenschokoriegel“ oder „Pausenkeks“ gemeint ist. Der kleine Snack zwischendurch sollte gesund sein, egal ob in der Kita oder in der Schule. Das ist für die jungen Zähne genauso entscheidend wie für die gesamte Entwicklung Ihres Kindes. Es lohnt sich, diesen Punkt auch mit den Lehrern und Erziehern, denen Sie Ihr Kind vormittags anvertrauen, eingehend zu besprechen.

Schon bei Kleinkindern kann Karies entstehen. Darum haben wir für Sie hier noch drei kurze Faustregeln festgehalten: